Der Mainzer Stadtschreiber Feridun Zaimoglu zu Gast

Dem Bibliotheksteam war es gelungen, den diesjährigen Mainzer Stadtschreiber Feridun Zaimoglu  für einen Vormittag an unserer Schule zu gewinnen. Am 23.06.15 war es dann soweit, Herr Zaimoglu wurde von den Organisatoren des Events, Frau Bee und Herrn Barth, begrüßt.  

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Danach ging es weiter in unseren neuen Mehrzweckraum, wo bereits ca. 80 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-9 auf ihn warteten. eigentlich wollte Herr Zaimoglu zunächst etwas über den Schriftstellerberuf erzählen und im Anschluss Fragen beantworten, doch schon nach wenigen Minuten hatte er sein Publikum mit seiner sympathischen und lustigen Art so gepackt, dass er den Rest der geplanten Zeit mit Fragen gelöchert wurde. Woher nimmt er seine Inspiration, was ist sein persönliches Lieblingswerk in seinem Schaffen und warum schreibt er auf einer Schreibmaschine; muss man dann das ganze Buch neu schreiben, wenn man sich vertippt und wie kam er zu seiner offensichtlichen Leidenschaft für Silberschmuck. Auch während der darauf folgenden Lesung für die Jahrgänge 10-12 zeigten sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sehr interesiert. Herr Zaimoglu war ehrlich angetan von unseren Schülerinnen und Schülern und der Vormittag war insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung in entspannter Atmosphäre.

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Welttag des Buches

Welttag des Buches 2015

Am 23.04.1015 fand zum 20. mal der Welttag des Buches statt. Zu diesem Jubiläum lud die Bibliothek zu einer Veranstaltung im Mehrzweckraum des Neubaus ein. Frau Radnic und Herr Gülay, zwei Lehrer mit Migrationshintergrund von unserer Schule, lasen jeweils eine Geschichte in ihrer Muttersprache vor. Frau Radnic las auf Kroatisch und Herr Gülay auf Türkisch. Zwischen den beiden Lesungen wurde ein Film über Johannes Gutenberg, den Erfinder des Buchdrucks, gezeigt. Die Gäste der WPF-Kurse Französisch, Ökologie und Medien / Kommunikation der sechsten Klassen hörten und sahen ganz aufmerksam zu. Es war ein voller Erfolg und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Lesung Widerstand gegen Nationalsozialismus

 Frauen stehen nicht abseits, Widerstand gegen den Nationalsozialismus
„Geschichte wird gemacht“, auch wenn´s uns immer wieder überrascht. – Autorenlesung am 20.1.2015 in der Bibliothek der IGSAS
Warum kennen wir so wenige Widerstandsgruppen aus der dunklen Zeit?...außer vielleicht Sophie Scholl?
 Ubergabe
Mit unserem Schulleiter  Herrn Schäfer freuen wir uns über den Besuch der Historikerin Frau Dr. Frauke Geyken aus Göttingen und Frau Marianne Rohde von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

Mit der Lesung aus ihrem Buch „Wir standen nicht abseits, Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ gab uns Frau Dr. Frauke Geyken so manche Antwort auf unsere Fragen.
Ein kleiner Einblick in ihre spannungsreiche Arbeit der Geschichtsforschung zeigt, wie abhängig unser Wissen über die nahe Vergangenheit  von Übermittlern ist, von dem Eifer der Nachwelt, auch wirklich etwas zu erfahren... Sie verknüpft Selbstzeugnisse, behördliche Dokumente, Zeitzeugenberichte und natürlich die Suche in verschlossenen Archiven und bringt Überraschendes zutage:
…dass längst nicht jeder die Widerstandskämpfer positiv bewertet, Plakat
…dass kaum eine Bewertung der Widerstandsarbeit in den beiden Deutschlands ideologiefrei möglich war,
…dass die Nachkriegsbewertung oft noch von Nazi-Diffamierungen beeinflusst bleiben… und
…dass Frauen immer noch nicht die gleiche Achtung ihrer Widerstandsarbeit erfahren wie Männer. Unbenannte Rollenzuschreibungen verhindern nach wie vor, dass man „die Schreibtische der Frauen überhaupt ernst nimmt“, wie es Freya von Moltke einmal berichtete. Sie war eine Widerstandskämpferin,  hat die Denkschriften des Kreisauer  Kreises abgetippt und versteckt, hat den Kreis ihrer Mitkämpfer bei sich zu Hause in Kreisau beherbergt, Kurierdienste geleistet und mit ihrem Mann Widerstandspläne diskutiert, das alles war Widerstand und  Hochverrat. Aber in Bewertungen bis in aktuelle Publikationen wird sie an den Rand der Widerstandsgruppe gestellt.  Die Deutschleistungskurse 11D2 und 12D1 lauschten beeindruckt der Lesung und den Erklärungen der Göttinger Historikerin. Herzlichen Dank für diesen interessanten Vormittag!

Vorlesewettbewerb 2014/15

„Nur wer liest, kann verstehen, denn Lesen ist die Grundlage aller Bildung.“ So steht es in der Einladung zum bundesweiten Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen, der jedes Jahr durchgeführt wird.
Am Mittwoch, den 3. Dezember 2014, hatten sich alle vier Klassen unseres sechsten Jahrgangs im neuen Mehrzweckraum versammelt, um ihren Kandidatinnen und Kandidaten zuzuhören, die zuvor im Deutschunterricht als klassenbeste Vorleserin und Vorleser ausgewählt worden waren. Sarah Noll las für die 6a, Benedict Bieker für die 6b, Jan Scepik ging für die 6c ins Rennen und Alina Yosef Amar für die 6d. Die bunt gemischte Jury, die sich aus Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, dem Sieger des Vorjahres, einem Schüler aus der Oberstufe und einer FSJlerin zusammensetzte, gab den ersten Platz an Benedict Bieker, der seine Lesefreude gut vermitteln konnte. Mit seiner lebhaft gestalteten  Leseprobe aus dem Abenteuerroman „Die Schatzinsel“ von R.L. Stevenson überzeugte er die Jury. Am Vorlesewettbewerb der Förderschüler beteiligten sich Jasmin Becker aus der 6a und Ayman Al Murabeti aus der 6c. Trotz großer Aufregung bewies Ayman mit einem Kapitel aus „Das fliegende Klassenzimmer“ von Erich Kästner, dass er ein toller Vorleser ist.
Die sechs Kandidatinnen und Kandidaten erhielten alle ein Buch und eine Urkunde als Geschenk fürs mutige Mitmachen. Die Spannung knisterte und entlud sich in einer La-Ola-Welle der Fans, als zum Schluss verkündet wurde, wer als Schulsieger von der Jury ausgewählt wurde: Benedict und Ayman dürfen nun unsere Schule im Februar 2015 bei dem Stadtentscheid vertreten. Wir sind stolz auf die Beiden, gratulieren ihnen recht herzlich  und drücken ihnen die Daumen für die nächste Etappe.

Vorlesewettbewerb

(von li nach re): Frau Bisang (SEB/Bibibliotheksteam), Alexander Kraffert (Jg. 12), Jan Scepik (6c), Benedict Bieker (6b) Schulsieger, Sarah Noll (6), Alina Yosef Amar (6d), Ayman Al Murabeti (6c) Schulsieger der Förderkinder, Jasmin Becker (6a), Herr Yongsing, Herr Marx, Herr Buch, Sandra Keim (FSJ), im Hintergrund Frau Schaffrath

Vorlesetag 2014

Am Freitag, 21. November, fanden überall in Deutschland an den Schulen interessante und außergewöhnliche Vorleseaktionen statt. Auch an unserer Schule hat sich das Bibliotheksteam in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Deutsch etwas Besonderes einfallen lassen: In Herrn Jechimers Kurs im Jahrgang 7 wurde non stop aus der spannenden Fantasy-Serie Scary City – Stadt der Dämonen gelesen; unser Schulleiter, Herr Schäfer, las den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I in der Bibliothek auf Englisch vor und zwar Diary of a Wimpy Kid, in Deutschland bekannt und beliebt als Gregs Tagebuch. Und weiter ging’s in einer fremden Sprache, die allerdings nur für den kleinen Kreis der Eingeweihten verständlich ist und eher in vergangener Zeit eine Weltsprache war, nämlich Latein. Herr Alexander präsentierte dem Publikum der Oberstufe Navis actuaria Obeliges, in der Fremdsprache, die Obelix auf seiner Kreuzfahrt, bei der Kommunikation und bei den Raufereien mit den Römern benötigte. Zum Schluss spielten und lasen alle Mädchen und Jungs der Klasse 6a das Erzählgedicht Tierbriefe an Noah für die Kinder der Klasse 5d und für erwachsene Zuhörerinnen und Zuhörer vor.
P1010386  Barth Alex       Herr Barth und Herr Alexander mit Asterix und Obelix auf Latein

P1010392 Noah liestNoah liest die Briefe der Tiere